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Karlsruhe: Piratenpartei verurteilt Verunstaltung von Plakaten

Sachbeschädigung an SPD Plakat in der Karlsruher Innenstadt In der Karlsruher Innenstadt wurden Wahlplakate verschiedener Parteien – vor allem von CDU, SPD und FDP – von Unbekannten durch Bemalen und Beschriften beschädigt. Da dabei teilweise Augenklappen auf fremde Kandidatenbilder gemalt und das Piratensignet verwendet wurde, kann der falsche Eindruck entstehen, die Piratenpartei stehe hinter der Aktion.

Die Piratenpartei stellt hiermit klar, dass diese Sachbeschädigungen nicht von Vertretern der Piratenpartei beauftragt wurden und dass solche unrechtmäßigen Aktionen strikt abgelehnt werden. Christian Schwarz, Vorsitzender des Bezirksverbands Karlsruhe, erklärt dazu: „Ich kann sehr gut verstehen, wenn Bürger mit der aktuellen Politik der anderen Parteien unzufrieden sind und sich einen Politikwechsel wünschen. Genau deswegen treten wir Piraten ja auch bei dieser Wahl an. Der faire politische Wettstreit verbietet es aber, den Wahlkampf der anderen Parteien durch Sachbeschädigung zu sabotieren“.

Die Piratenpartei, die aktuell selbst dabei ist, Plakate in Karlsruhe aufzuhängen, ruft alle Bürger dazu auf, Werbeplakate zur Landtagswahl nicht zu beschädigen. Plakate, die so angebracht sind, dass sie die Verkehrssicherheit gefährden, sollten dem Karlsruher Bauordnungsamt gemeldet werden.

Wer die Karlsruher Piraten beim Wahlkampf unterstützen möchte, kann dies mit einer Vielzahl von Möglichkeiten tun. Dazu gehört natürlich vor allem die Werbung im eigenen Bekanntenkreis, aber auch für das Plakatieren und für weitere Wahlkampfaktionen werden zusätzliche Helfer gerne gesehen. Wer seine Hilfe anbieten oder Werbematerial zum Verteilen im Bekanntenkreis haben möchte, kann sich an die Adresse vorstand@bzv-ka.piratenpartei-bw.de wenden.

3 Kommentare zu “Karlsruhe: Piratenpartei verurteilt Verunstaltung von Plakaten

  1. Arrrchangel

    “In der Karlsruher Innenstadt wurden Wahlplakate verschiedener Parteien – vor allem von CDU, SPD und FDP – von Unbekannten durch Bemalen und Beschriften beschädigt.”

    Bei allem Verständnis für diese Mitteilung sollte die Einstufung dieser Aktion als Beschädigung den üblichen Verdächtigen (Exekutive und Judikative) obliegen. Man muss den anderen Parteien nicht mehr entgegenkommen als nötig und ihnen nicht noch dabei helfen ein viel-Feind-viel-Ehr Image aufzubauen.

  2. Das verstehe ich nicht? Die Plakate wurden beschädigt und es gibt keinen sinnvollen Grund die Randalierer da zu decken.

    Übrigens sind in anderen Städten auch Piratenplakalte betroffen (bis hin zum entwenden, was noch deutlich unangenehmer für die ehrenamtlichen Helfer ist).

    Das hat absolut nichts mit entgegenkommen zu tun, wir sind schliessliche eine faire und rechtsstaatliche Partei.

  3. Viel entscheidender ist wahrscheinlich ein ganz anderer Punkt: Das Bemalen solcher Plakate werden viele als unsportlich und kindisch ansehen und dann erst recht nicht die Piratenpartei wählen. Es ist also aus Sicht der Piraten eher kontraproduktiv. Vermutlich wäre ein sogenannter Joe Job produktiver, d.h. Plakate der CDU mit “SPD” und Plakate der SPD mit “CDU” bekritzeln. Dies würde wähler der SPD/CDU kindisch aussehen lassen und evtl. würden dann einige von denen zur Piratenpartei wechseln. LOL

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