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Riesen-Stimmung bei Wahlparty in Stuttgart – Gratulation ins Saarland

Stuttgarter Piraten bejubeln die ersten Hochrechnungen // Foto: CC-BY-2.0 Niko KInsgesamt rund 60 Piraten und Gäste haben am Sonntagabend die Wahlparty der Piratenpartei in Stuttgart, anlässlich der Landtagswahl im Saarland, besucht. Die Piratenpartei hat 7,4 % Stimmenanteil erreicht und wird somit schlagartig zur viert stärksten Partei im saarländischen Landtag. Bei der Verkündung der ersten Hochrechnungen ist unter den Partygästen minutenlanger Jubel ausgebrochen. Viele Piraten aus dem Großraum Stuttgart haben in den vergangenen Wochen den Wahlkampf im Saarland vor Ort aktiv unterstützt, haben Plakate aufgehängt, die Piratenzeitung „Kaperbrief“ verteilt und Infostände tatkräftig unterstützt.

Die Piratenpartei erhält nach dem Erfolg in Berlin jetzt in einem weiteren Landesparlament die Chance, für frischen Wind zu sorgen. Auch für den laufenden Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein bedeutet dieses großartige Ergebnis zusätzlichen Rückenwind. Die Stuttgarter Piraten bereiten sich aktuell auf die kommenden Oberbürgermeister-Wahlen vor. Die Entscheidung über den Kandidaten ist Aufgabe einer Mitgliederversammlung, die sich entweder auf einen Kandidaten festlegen, oder sich für die Unterstützung keines Kandidaten entscheiden wird. Im Vordergrund stehen hierbei die Inhalte möglicher Bewerber. Die Piratenpartei wird dabei, entsprechend ihrem basisdemokratischen Selbstverständnis, keine Vorauswahl durch den Vorstand oder eine Kommission treffen.

Verleihung der Club Mate an Kaufmann // CC-BY-2.0 Nico KVon den großen Parteien in Stuttgart ist lediglich die CDU der Einladung zur Wahlparty der Piratenpartei gefolgt. MdB Stefan Kaufmann, Vorsitzender der CDU Stuttgart, hat mitgefeiert und in einem Grußwort den Piraten zum Wahlerfolg gratuliert. Martin Eitzenberger, Vorsitzender der Piratenpartei Stuttgart, hat Herrn Kaufmann scherzhaft symbolisch die Club Mate (Kultgetränk der Netzgemeinde) „verliehen“. Diese Geste ist ein Symbol der Würdigung dafür, dass der OB-Kandidat der CDU, anders als bei FDP und Grünen, erst nach der Wahl durch die Mitgliederversammlung festgestanden hat und auch erst danach als solcher vorgestellt und gefeiert wurde. Trotz enormer inhaltlicher Gegensätze zwischen Piratenpartei und CDU würdigt Eitzenberger dies als Schritt in die richtige Richtung.

Siehe auch

Pressemitteilung der Piratenpartei Stuttgart.

Update: Kaltgetränk sinngemäß in Kultgetränk geändert 🙂

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