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Piraten Baden-Württemberg kritisieren Atompolitik in Frankreich nach Zwischenfall in Fessenheim

Nach dem gestrigen Zwischenfall im ältesten noch in Betrieb befindlichen französischen Kernkraftwerk Fessenheim mit mehreren Verletzten fordert die Piratenpartei Baden-Württemberg den zügigen Ausstieg aus der Stromerzeugung durch Kernspaltung.

Auch müsse in einem Ernstfall die Bevölkerung innerhalb weniger Minuten über die Lage informiert werden. Dies sei gestern nicht geschehen. Es war auch nach Stunden nicht einmal klar, ob es überhaupt einen Brand gegeben hatte. Dies zeigt, wie schlecht die Behörden auf einen ernsten Zwischenfall vorbereitet sind. Hier fordern die Piraten auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zum Handeln auf.

»Der französische Präsident Hollande hat im Wahlkampf versprochen, das Atomkraftwerk Fessenheim abzuschalten. Da dieses zu 17,5 Prozent der EnBW und damit auch dem Land Baden-Württemberg gehört, rufen wir Ministerpräsident Kretschmann auf, Hollande an sein Wahlversprechen zu erinnern und den Meiler in Fessenheim endlich abzustellen«, sagte Martin Lange, politischer Geschäftsführer im Landesverband.

Quellen

http://piratenpartei-bw.de/wahl/wahlprogramm/umwelt-energie-und-verbraucherschutz/

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Fessenheim

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5ihUOPMIke1zdHpybfuOSTkfm7qsQ?docId=CNG.8e0b5442b67c1e574891643f79724e94.121