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Nach VGH-Urteil: Piraten fordern mehr Ethik von der Landesregierung

Die Piratenpartei Baden-Württemberg fordert von der Landesregierung, endlich eine Rechtsgrundlage für flächendeckenden Ethikunterricht zu schaffen.

Nachdem der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim die Klage einer Mutter auf Ethikunterricht für ihre Kinder in der Grundschule abgelehnt hat[1], erneuern die Piraten in Baden-Württemberg ihre Forderung nach einem flächendeckenden Ethikunterricht ab der ersten Klasse[2].

»Dass an Schulen kein Ethikunterricht angeboten wird, bildet nicht mehr die Lebenswirklichkeit der Menschen im Land ab. Bundesweit stellen die Konfessionslosen die größte Gruppe dar, noch vor Protestanten und Katholiken«, so Christian Alkemper, Bundestagskandidat der Piratenpartei.

Zu den Zielen der Piratenpartei gehört es, die weltanschauliche Neutralität des Staates herzustellen. »Es geht nicht nur um eine ethisch-moralische Ausbildung der Kinder, sondern auch um eine Gleichbehandlung im Schulalltag. Da die Kinder nicht unbeaufsichtigt gelassen werden können, müssen sie derzeit noch oft während des Religionsunterrichts bei anderen Klassen untergebracht werden«, so Alkemper weiter.

Quellen
[1] http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=10994588/zgv5y4/index.html
[2] http://piratenpartei-bw.de/wahl/wahlprogramm/bildung-und-forschung/

 

 

Der Zitatgeber:

Seine politischen Interessensschwerpunkte sieht Diplom-Übersetzer Christian Alkemper aus Rheinstetten im Bildungsbereich und im Urheberrecht. Besonders am Herzen liegt ihm jedoch die Erneuerung der parlamentarischen Kultur: Er wünscht sich langfristig eine wesentlich stärker sachorientierte Politik ohne Fraktionszwänge. Der 45-jährige kämpft auch um das Direktmandat im Wahlkreis Karlsruhe-Land (272), in dem er stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes ist. Foto: Tobias M. Eckrich (CC-BY-SA 3.0)

Seine politischen Interessensschwerpunkte sieht Diplom-Übersetzer Christian Alkemper aus Rheinstetten im Bildungsbereich und im Urheberrecht. Besonders am Herzen liegt ihm jedoch die Erneuerung der parlamentarischen Kultur: Er wünscht sich langfristig eine wesentlich stärker sachorientierte Politik ohne Fraktionszwänge. Der 45-jährige kämpft auch um das Direktmandat im Wahlkreis Karlsruhe-Land (272), in dem er stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes ist. Foto: Tobias M. Eckrich (CC-BY-SA 3.0)