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Eheverständnis der CDU nach Meinung der Piratenpartei mittelalterlich

Die Piratenpartei Baden-Württemberg fordert die CDU auf, endlich in der Realität anzukommen und die Ehe für alle Formen des menschlichen Zusammenlebens zu ermöglichen. Hier widersprechen die Piraten klar den Aussagen des baden-württembergischen CDU-Fraktionschefs Peter Hauk. Dieser möchte die Ehe unter Berufung auf das Grundgesetz weiterhin strikt auf eine Verbindung zwischen Mann und Frau beschränkt sehen.

»Hauk sollte sich nicht hinter seiner Interpretation des Grundgesetzes verstecken. Das Bundesverfassungsgericht hat in den letzten Jahren mehrfach klargestellt, dass es keine grundgesetzlichen Hürden für eine vollständige Gleichstellung gibt«, so Christian Schwarz, Bundestagskandidat der Piraten und Generalsekretär im Landesverband. »Es ist eine großartige Sache, wenn Menschen einander lieben und Verantwortung füreinander übernehmen. Welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen, darf dabei keine Rolle spielen. Es ist lange überfällig, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen an die gesellschaftliche Realität angepasst werden.«

Die Piraten fordern, der Benachteiligung homosexueller Paare endlich ein Ende zu setzen und stattdessen die Förderung von Familien an die Versorgung von Kindern oder Schwachen zu knüpfen. [2] [3]

Quellen
[1] http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.suedwest-cdu-keine-steuerliche-gleichstellung-von-homosexuellen.54fc6a5a-1b96-4b66-97f3-7d62db906eec.html
[2] http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Freie_Selbstbestimmung_des_Zusammenlebens
[3] http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Freie_Selbstbestimmung_und_Familienf.C3.B6rderung

Christian 'NineBerry' Schwarz

Platz 5 der Landesliste: Der 34-jährige Softwareentwickler und Generalsekretär des Landesverbandes Christian Schwarz aus Karlsruhe sieht seine Schwerpunkte im Einsatz für mehr Bürgerbeteiligung und eine strikte Trennung von Staat und Religion: »Das Internet bietet die Möglichkeit, den Bürgern auf einfache Weise Informationen aus Politik und Verwaltung zugänglich zu machen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für mehr direkte Beteiligung am politischen Prozess.« Foto: Tobias M. Eckrich (CC-BY-SA 3.0)