Piratenpartei zappelt gegen das Tanzverbot [Update]

Heute sind zahlreiche Menschen dem Aufruf der Piratenpartei Baden-Württemberg zur Kundgebung „Zappeln gegen das Tanzverbot“ gefolgt. Auf dem Schlossplatz in Stuttgart wurde als Protest gegen den stillen Feiertag „Karfreitag“ zur Musik in den Kopfhörern der Teilnehmer gegen das Tanzverbot getanzt.

Bild von der Kundgebung - Tanzen gegen das Tanzverbot in StuttgartDie Piratenpartei fordert in ihrem baden-württembergischen Landesprogramm die Aufhebung des nicht mehr zeitgemäßen Tanzverbotes. »Was sollen Feiertage an denen nicht gefeiert werden darf? Jeder Mensch sollte selbst entscheiden können, wie er den Feiertag für sich begehen möchte. Religiöse Vorschriften, welche unnötig die Freiheit anderer einschränken sind nicht hinzunehmen« so Sebastian Staudenmaier, Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Baden-Württemberg.

Anders als in Stuttgart wurde beispielsweise den hessischen Piraten, die eine ähnliche Aktion geplant hatten, pauschal Aufzüge, Kundgebungen und Mahnwachen verboten. Deshalb forderten die hessischen Piraten die Bürger auf, als einzelne Personen gegen das Verbot zu tanzen
»Natürlich geht es nicht darum, irgendjemanden in der Religionsausübung zu beeinträchtigen. Wenn mitunter auch harmlose, stille politische Demonstrationen verboten werden zeigt das, dass bei der Trennung von Staat und Kirche noch einige dicke Bretter zu bohren sind« so Staudenmaier weiter.

Update:


Kommentare

2 Kommentare zu Piratenpartei zappelt gegen das Tanzverbot [Update]

  1. mate schrieb am

    Wow, ist ein tolles kleines Filmchen geworden. Passend dazu der Track mit Schnitt. Lob an Cymaphore und an alle Teilnehmer dieses Events <3

  2. Das ist ja wirklich eine tolle Demonstration geworden. Solche sollte es öfter geben! 🙂 Die machen scheinbar auch noch Spaß! 🙂

    Tolles Video übrigens!

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Weitere Informationen

Sebastian Staudenmaier
Freiheits- und Bürgerrechte zurückerobern und verteidigen: Das ist Sebastian Staudenmaiers großes Ziel, das ihn schon vor seinem Eintritt in die Piratenpartei antrieb, beispielsweise 2007 bei der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung. Mit 22 Jahren ist er der jüngste Bewerber unter den ersten 10. Auch in seinem Heimatwahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd tritt Staudenmaier als Direktkandidat für die Piratenpartei an.

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