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Stellungnahme des Landesvorsitzenden, Martin Eitzenberger, zum Ergebnis der Piratenpartei bei der Bundestagswahl

Zunächst möchten wir uns natürlich bei allen Menschen im Land bedanken, die heute von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Insbesondere möchten wir uns bei unseren Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Auch wenn uns der Einzug in den Bundestag nicht gelungen ist, so bleibt für die anderen Parteien immer noch die deutliche Signalwirkung. Die von der Piratenpartei vertretenen Themen für eine Politik des 21. Jahrhunderts sind wichtig und können nicht mehr länger ignoriert werden.

Es war uns bei dieser Wahl leider nicht möglich, unser Programm allen Wählern ausreichend zu vermitteln. Aber daran werden wir arbeiten. Für die Europawahl nächstes Jahr, wie auch bei den Kommunalwahlen in Baden-Württemberg, erwarten wir dann einige Mandate erringen zu können.

6 Kommentare zu “Stellungnahme des Landesvorsitzenden, Martin Eitzenberger, zum Ergebnis der Piratenpartei bei der Bundestagswahl

  1. Ich hab diesmal “Die Partei” Gewählt da ich mich mit keiner echten Partei identifizieren kann. Die Piraten sind in der Öffentlichkeit unmöglich, beschimpfen und verleumden die Konkurrenz. Shitstormen sich gegenseitig werden irgendwelche Kleinigkeiten. Keine Konzepte außer andere schlecht zu machen, auch bei PRISM nur gegen die anderen Gemeckert ohne selbst Konzepte vorzustellen. Eine armselige freakshow war das…

  2. Romeo alias OpferBadenVictim

    Ich denke das Ihr Piraten auch denkt das es nicht unmöglich aber schwer ist die Wahlstimmen von CDU FDP Mitgliedern zu bekommen. Ich werde bald Pirate mit Glied werden.

  3. Thorben Ferdinand

    Mitnichten ist das Wahlergebnis eine Folge davon dass das Wahlprogramm nicht den Leuten näher gebracht wurde (dies ist übrigens die Originalton-Entschuldigung der Grünen für Ihren Absturz und auch dort stimmt es nicht) sondern das Wahlprogramm selbst. Wenn mann seine Zeit damit verbringt exotische Psychokrankheiten oder irgendwelche Schifffahrtsgesetze in sein Wahlprogramm aufzunehmen, was die Masse nun wirklich nicht interressiert, oder seinen Fokus auf ein BGE legt anstatt seine Kernthemen zu bedienen, darf sich nicht wundern wenn die Stammwähler abwandern.
    Auch der extreme Linksruck hat einen enormen Anteil an den Stimmenverlusten. Mit SPD, Grünen und Die Linke haben wir wirklich genug linke Parteien um alle Geschmäcker abzudecken.
    Die Piraten hätten sich mal besser liberal aufgestellt und Ihre Kernthemen vetreten, Datenschutz, Netz und neue Technologien. Das hätte man ihnen abgekauft und viele Wähler wären nicht von den linksextremen bevormundungen abgeschreckt worden.
    Erkennt endlich dass die meisten Menschen keine Revolution wollen sondern Stabilität, sich auf etwas verlassen können, in die Zukunft planen; Ihre Familie schützen.
    Also kleine Schritte machen und auf die Wähler hören nicht auf die paar Parteimitglieder im LQFB, denn das ist NICHT die Mehrheit der Wähler.
    Versucht nicht im Linken Lager zu fischen sondern fischt in der Mitte, so daß eure Kernthemen wieder wichtig werden.

    LG
    Thorben

  4. Romeo alias OpferBadenVictim

    @Thorben Ferdinand

    Über Gruppenzwang hat mir mein Klassenlehrer einiges beigebracht und zwar das in einer großen Partei der Druck so groß ist das man gar nicht die Piraten wählen will ” ich wähle doch keine andere Partei weil ich schon bei der CDU Partei Mitglied bin ” als Beispiel genannt. Es ist fast unmöglich eine signifikante Mehrheit der CDU Wähler zu bekommen und zwar wegen dem Gruppenzwang und nicht wegen dem Wahlbemühen der Piraten. Für mich haben die Piraten die Zukunft der anderen Parteien erschaffen. ich bin ein Homie 24/7 Internet, Sie vielleicht nicht.

  5. Ich habe Piraten gewählt. Das mag einerseits daran liegen, dass ich mich nicht mit den etablierten (…) Parteien nicht identifizieren kann. Ob wahl-o-mat oder eigene Selbsteinschätzung. Am nächsten waren mir noch immer die Piraten.

    Es wurden schon einige Punkte genannt die ich -weitestgehend- so bestätigen kann. Es gibt sicher momentan noch Probleme. Womit ich jedoch nicht (mehr) einverstanden bin ist die Aussage es gäbe noch große interne Streitereien, wir sind zu sehr links und es wird gegen die Konkurrenz gewettert. Das ist aus dem Mund der Medien gesprochen.

    In den letzten Wochen gab es sicherlich einige Piraten (oder nicht Piraten) die zu viel zur Afd geschaut haben und zu sehr die FDP in den Dreck zogen. Bei den kleineren und neuen Parteien scheint das jedoch fast schon normal zu sein. Nicht nur Piraten-Sympathisanten bashten (welch Unwort…) gegen AfD – auch die AfD wetterte ganz schön gegen die Piraten. Das durfte ich auch selbst erfahren. Dabei habe ich noch nicht mal groß was geschrieben. Das entschuldigt nicht die teilweise seltsamen Beiträge von Piratenseite her. Aber ich würde das nicht so hoch werten.

    Sei’s drum. Neben den Bedenken die schon mehrfach geäußert wurden gibt es mit Sicherheit noch weitere schwerwiegende Tatsache. Wie ich bei mir und in meinen Kreisen beobachten konnte gibt es durchaus Zuspruch für die Piraten. Von manchen mehr und von manchen weniger. Diese Tatsache bedeutet jedoch noch lange nicht, dass auch jeder dieser Befürworter auch aktiv etwas für die Piraten unternimmt. Wenn jeder der Personen die sich in Facebook für die Piratenpartei auseinandersetzen auch real aktiv werden würden, hätten wir weniger Probleme unser Programm abseits der Medien zu publizieren. Ich selbst bin einer davon und muss mich rügen nicht mehr getan zu haben. Es geht sicherlich vielen anderen ebenso. Ich werde mir jedenfalls Mühe geben, mich in Zukunft engagierter für die Piraten einzusetzen.

    Problematisch finde ich auch nach wie vor das Veröffentlichen unserer Politik-Vorstellungen. Die Medien spielen uns leider nicht in die Hand, Facebook und Twitter sind eher für die jüngere Generation. Wombat Plakate und Hanf-Legalisierung sind vielleicht lustig und cool – verzerren aber das Bild der Piraten enorm. Ich weis nicht.

    Nun wir haben ja nun wieder 4 Jahre Zeit um so einiges zu verbessern. 🙂

  6. Ich habe mich dieses Mal für die Piraten entschieden, fand aber die Öffentlichkeitsarbeit mehr als dürftig. Euer Personal MUSS Ahnung haben und darf keinen Lokalpatrioten gleichen. Wenn ihr das hinbekommt, läuft es für euch sicherlich besser.

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