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Piratenpartei kritisiert Hauk und Rülke wegen Unterstützung homophober Online-Petition

Die Piratenpartei Baden-Württemberg zeigt sich erschrocken über die Äußerungen der beiden Fraktionschefs Peter Hauk (CDU) und Hans-Ulrich Rülke (FDP) zur Online-Petition gegen den »Aktionsplan für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt«.

»Hauk und Rülke sind sich offensichtlich nicht zu schade plump an den Stammtisch anzubiedern«, so Martin Eitzenberger, Vorsitzender der Partei im Südwesten. »Ihre Statements sind ein Schlag ins Gesicht all jener, die für die Akzeptanz für Homosexuelle kämpfen.«

Hauk hatte gesagt, er habe Verständnis für die Ängste der Unterzeichner, und die Landesregierung für ihre Kritik an der Petition angegriffen. Rülke hatte deutlich gemacht, dass für die FDP im Land die Familie aus Mann, Frau und Kindern die Idealform sei und andere Lebensentwürfe nicht gleichwertig zu sehen seien.

Die Piraten hatten die Petition bereits im vergangenen Jahr kritisiert. »Schulen haben die Aufgabe, die Lebensrealität abzubilden. Queere Lebenswirklichkeiten gehören da genauso in den Unterricht wie heteronormative«, so Eitzenberger damals.

6 Kommentare zu “Piratenpartei kritisiert Hauk und Rülke wegen Unterstützung homophober Online-Petition

  1. Es ist sicher richtig, Homosexuelle zu respektieren und zu akzeptieren. Das heißt aber nicht, dass wir unseren Kindern eine Abnormalität als Ideal präsentieren sollten.

    Es ist nichts falsch an Homosexualität, ein Fehler der Natur ist sie aber trotzdem, und bleibt sie auch trotz aller Akzeptanz. Homosexuelle können sich nicht fortpflanzen und tragen somit nicht zum evolutionären Fortbestand der Art bei.

  2. Antimatzist

    Abnormalität? Oh gott. Wenn es nur nach evolutionärem Fortbestand ginge, dürften kinderlose Paare oder sterilisierte Menschen ja auch nicht gleich gestellt werden.
    Niemand stellt hier etwas als Ideal dar, das würde ja heißen, dass man das eine höher bewertet als das andere. Aber jungen Menschen aufzuzeigen, dass es andere Lebensweisen gibt, hilft in der Selbstbestimmung doch mehr, als das zu verschweigen.

  3. Abnormalität?

    Oh mein Gott. Manchmal frage ich mich nach dem Reifegrad einiger Menschen.
    Es gibt NIEMALS ein Normal oder Unnormal! Merkt euch das endlich mal!!

    Denn es wird ebenso NIEMALS ein oberstes Gericht geben das entscheiden kann was normal oder nicht normal ist. Das einzige was man hier sagen kann ist, ob eine Minderheit besteht oder nicht.

    Warum es Homosexualität gibt weiss man wissenschaftlich gesehen immernoch nicht genau. Aber das ist auch irrelevant. Solange es möglich ist, und das ist es durchaus, ist es von der Natur gewollt.
    Denn alles was auf dieser Erde nicht sein soll existiert auch nicht.

    Es findet alles im Rahmen der physikalischen Gesetzte statt. Also ist es auch normal. PUNKT

    Dieses Thema sollte eigentlich endlich mal durch sein! Ich bin enttäuscht über die Denkweisen einer Menschen und ihrer Einbildung und Anmaßung zu glauben gerade SIE seihen auserwählt um über andere Urteilen zu können. Traurig!

  4. Die historische Zufälligkeit der heterosexuellen Monogamie darf nicht festgeschrieben bleiben. Das ist keine artgerechte Haltung für Menschen.

    Letzlich stammt der ursprüngliche Aufruf von weltfremden, ideologisierten Eltern, die ernsthaft glauben, man kann Kindern Scheuklappen aufsetzen. Die Praxis zeigt: Je verbotener, desto geiler.

    Wer Perversionen vermeiden will, muss sie öffentlich machen — dann werden sie reizlos. Aber das kapieren »alte Säcke« ja nicht.

  5. Thorben Ferdinand

    Einige hier haben doch erschreckende Ansichten.
    >> “Solange es möglich ist, und das ist es durchaus, ist es von der Natur gewollt.”
    Achso am Besten wir bieten unseren Kindern dann also Pädophili, Sex mit Tieren und dergleichen als durchaus brauchbare Alternativen an. Kriege, Mord, Erpressung ….. (Setzt ein was immer Ihr wollt)
    Das alles gibt es auf der Welt und muss damit also von der Natur gewollt sein ?
    Dann ist es dieser Argumentation nach ja auch gewollt das noch immer viele Homosexuelle diskriminiert werden, warum also dann diese Ergänzung des Lehrplans ?
    Es existiert und damit ist es gut so …. ?
    Also das kann ja nun nicht der letzten Weissheit Schluss sein.

  6. Thorben ich glaube du hast da was extrem falsch verstanden.

    Ob etwas moralisch verwerflich ist, das ist alles eine Frage des Gewissens und der Kultur.
    Dinge die du genannt hast haben mit Homosexualität überhaupt nichts zu tun. Du versuchst Äpfel mit Birnen zu vergleichen!

    Alle genannten Dinge von dir sind Handlungen eines Menschen an einen anderen. Hier liegt ein wesentlicher Unterschied!
    Den Homosexualität ist nichts anderes als Heterosexualität mit dem unterschied, dass es eben viel seltener in der Natur vorkommt. Was interessiert es andere Leute wenn ich und ein anderer junger Mann uns lieben?

    Ich verstehe nicht was daran so schwer daran ist andere Leute einfach ihr Leben leben zu lassen und sich nicht einfach um das eigene zu kümmern? Und genau das meine ich mit Anmaßung. Man denkt man hat die Macht über andere Menschen zu bestimmen. Zu urteilen was richtig und was falsch ist.

    Ich glaub hier muss man noch einiges lernen.

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