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Konzertbesuche allein dürfen nicht verdächtig machen

Die Piratenpartei Baden-Württemberg kritisiert die Kriminalisierung von Besuchern eines Konzerts des Musikers Hans Söllner. Der 59-jährige Künstler engagiert sich unter anderem für die Legalisierung von Marihuana. »Dass die Polizei Besucher, wie gestern in Esslingen, nur aufgrund der völlig legitimen politischen Botschaft des Künstlers einer Straftat verdächtigt, ist vollkommen unangemessen« so Martin Eitzenberger, Vorsitzender der Piratenpartei Baden-Württemberg.

Die Piratenpartei setzt sich für die Entkriminalisierung der Konsumenten ein. Dies wäre wichtig, damit einerseits die pauschale Kriminalisierung der Konsumenten ein Ende findet und andererseits Möglichkeiten zur Qualitätskontrolle des Rauschmittels geschaffen werden. Die Piraten möchten deshalb auch statt des Verbots verstärkt auf Prävention und Aufklärung setzen. Auch die Grünen haben dies im Landtagswahlkampf gefordert, jedoch bislang keinerlei Anstrengungen zur Umsetzung ihres Versprechens gezeigt.

»Da kann die Polizei ja gleich unsere zahlreichen Stammtische besuchen und dort kontrollieren, schließlich setzen auch wir uns für die Legalisierung weicher Drogen ein.« so Eitzenberger weiter.

Veranstaltungshinweis: Am Dienstag, den 25. März 2014 findet ab 19 Uhr der Vortrag „Vom Coffeeshop zum Cannabis Club“ mit dem Experten Emanuel Kotzian in der Piratenpartei-Landesgeschäftsstelle, Stöckachstr. 53, 70190 Stuttgart statt.

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