Wiedereinführung von Studiengebühren ist fataler Rückschritt

CC-BY-SA Riegeros

Die grün-schwarze Landesregierung hat heute die Wiedereinführung von Studiengebühren für Zweitstudenten und Bürger aus dem nicht-EU Ausland beschlossen. Die Piratenpartei verurteilt diesen Schritt und bezeichnet es als fatalen Rückschritt in der Bildungspolitk.

»Weder deutsche Erst-, noch Zweitstudenten noch Ausländer sollten für Bildung bezahlen müssen. Bildung aller Menschen trägt erheblich zum Wohlstand in Baden-Württemberg bei, weswegen die Wiedereinführung einen fatalen Rückschritt darstellt.«, so Philip Köngeter, Landesvorsitzender der Piratenpartei Baden-Württemberg. »Schon heute verlangt ein Zweit- bzw. Auslandsstudium den Betroffenen viel ab, da sie sich neben dem Studium auch ihren Lebensunterhalt finanzieren müssen.«

Die Piraten weisen auch auf die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung hin, welche verdeutlicht, dass ein freies Studium für ausländische Studenten eine gewinnbringende Investition und ein Standortvorteil ist. So führen die volkswirtschaftlichen Auswirkungen dazu, dass sich die vorherigen Ausgaben der öffentlichen Hand für die Bereitstellung von Studienplätzen und Stipendien bereits amortisieren, wenn nur 30 Prozent der Absolventen fünf Jahre in Deutschland arbeiten.

»Von Seiten der Wirtschaft wird ständig über Fachkräftemangel geklagt. Doch während dieser immer weitergehende Steuergeschenke gemacht werden, sollen nun die Bürger, die versuchen, sich zu qualifizieren, zur Kasse gebeten werden.«

Die Piratenpartei setzt sich für kostenlose Bildung für jeden Menschen zu jedem Zeitpunkt seines Lebens ein!


Weitere Informationen

Philip Köngeter

Kontakt

Landesvorsitzender der Piratenpartei Baden-Württemberg

Bundestagswahl