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Piratenpartei hilft Lehrern, sich gegen AfD-Denunziation zu wehren

Um Lehrern beim Umgang mit den Meldeportalen der AfD behilflich zu sein, bietet die Piratenpartei Baden-Württemberg ab sofort einen Generator für Anfragen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) an. Mit der Aktion #MeinLehrerWehrtSich können Lehrer die über sie gespeicherten Daten löschen lassen.

“Unsere letzte Aktion #MeinAbgeordneterHetzt war ein voller Erfolg: Hunderttausende Nutzer fluteten das Meldeportal der AfD Baden-Württemberg und brachten es damit zu Fall”, erläutert Michael Knödler, Landesvorsitzender der Piratenpartei Baden-Württemberg. “Mit der Aktion #MeinLehrerWehrtSich wollen wir nun durch die Meldeportale betroffene Lehrer und Professoren dabei unterstützen, Datenschutzanfragen zu stellen und somit die über sie gespeicherten Daten löschen zu lassen.”

Diesen Service der Piratenpartei finden Sie unter meinlehrerwehrtsich.de. Nach wenigen Klicks ist eine entsprechende DSGVO-Anfrage erstellt und ausgedruckt, die dann nur noch per Brief verschickt wird. Damit haben Lehrer und Professoren nun das Mittel, ihr Recht auf Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung selbst durchzusetzen.

Bei mein-abgeordneter-hetzt.de handelt sich dabei um eine Plattform, mit der rechtlich fragwürdige Zitate nahe an der Volksverhetzung von Politikern der AfD an deren eigenes Portal gemeldet werden können.  Diese werden untermauert mit humoristischen Schul- und Ortsnamen. Mittlerweile ist das Portal in der Obhut der Piratenpartei Rheinland-Pfalz und wird für die zu erwartenden Veröffentlichungen von Meldeportalen der AfD Berlin und Brandenburg angepasst und erweitert.

Mein Lehrer wehrt sich!