EU-Wahl 2019

9 Spitzen-Piraten, 1 Fahrtrichtung: Brüssel

Damit unsere Bundesliste zur Europawahl zugelassen wird, müssen wir 4.000 Unterstützerunterschriften sammeln (plus Puffer). Die Frist endet Anfang 2019, jedoch sollten die Unterschriften witterungsbedingt im Sommer/Herbst 2018 gesammelt werden.

Das Formular zur Unterstützerunterschriftensammlung für die Europawahl 2019 (doppelseitig ausdrucken, Formular auch online ausfüllbar)

Unterstützerunterschriften von EU-Ausländern mit Wohnsitz in Deutschland sind nur gültig, wenn sie zusätzlich dieses Formular ausfüllen.

Ausgefüllte Formulare bitte so schnell wie möglich zurücksenden an die Bundesgeschäftsstelle der Piratenpartei Deutschland, Pflug­straße 9a, 10115 Ber­lin. Unterschriften aus Bayern bitte an Piratenpartei Deutschland, Kreisverband München, Schopenhauer Str. 71, 80807 München. Unterschriften aus Brandenburg bitte an Landesgeschäftsstelle der Piratenpartei Brandenburg, Garnstraße 36, 14482 Potsdam.

Kandidaten

Patrick Breyer

Der digitale Freiheitskämpfer und Datenschutzexperte Dr. Patrick Breyer ist von der Piratenpartei zum Spitzenkandidaten für die Europawahl 2019 gewählt worden. Der Jurist, der bis 2017 Vorsitzender der Piratenfraktion im Landtag von Schleswig-Holstein war, soll der neue starke Kämpfer für den Datenschutz in Europa werden.

Bundesweit bekannt wurde Breyer durch seine Klagen gegen die Vorratsdatenspeicherung und sein vielfältiges Engagement in Datenschutzfragen. Die Piratenpartei wählte an diesem Wochenende in Sömmerda ihre Kandidaten für die Wahl zum Europäischen Parlament 2019. Insgesamt 17 Kandidaten stellten sich den rund 200 stimmberechtigten Parteimitgliedern zur Wahl, neun wurden letztlich auf die Liste gewählt, die nun von Dr. Patrick Breyer angeführt wird.

Die weiteren Kandidaten sind der EU-Experte Gilles Bordelais, die Lehrerin Sabine Martiny, der Politikwissenschaftler Björn Niklas Semrau, der Wissenschaftler Dr. Franz Josef Schmitt, der ehemalige Berliner Abgeordnete Alexander Spies, der IT-Unternehmer Gregory Engels, der frühere NRW-Landtagsabgeordnete Frank Herrmann und der Weseler Ratsherr Manfred Schramm.

Bisher war die Piratenpartei mit Abgeordneten aus Schweden und aktuell mit der deutschen Abgeordneten Julia Reda im Europaparlament vertreten. Diese hat sich dort einen Namen als Internet- und Urheberrechtsexpertin gemacht. Nach letzten Umfragen wird es im Europäischen Parlament in Zukunft mehr Piraten geben: die Partei rechnet im Mai 2019 mit mindestens vier Mandaten: drei aus Tschechien und einem aus Deutschland.