#SaveYourInternet

Nachdem unsere Proteste erst efolgreich die erste Abstimmung im Europaparlament drehen konnten, haben sich in der zweiten Abstimmung leider die konservativen Kräfte durchgesetzt. Das heißt: Das Internet ist in Gefahr! Aktuell laufen die Trilog-Verhandlungen, um EU-weit Upload-Filter und Leistungsschutzrecht einzuführen.

Diese Maßnahmen drohen das Internet kaputtzumachen. Menschen werden schon im Alltag Schwierigkeiten bekommen, beispielsweise beim Diskutieren von Nachrichten oder beim Äußern ihrer Meinung im Netz. Unsere Freiheit zur Teilhabe einzuschränken, um den Sonderinteressen großer Medienkonzerne zu dienen, ist nicht akzeptabel!

Upload-Filter

Unter dem Vorwand, Urheberrechtsverletzungen verhindern zu wollen, sollen Internet-Plattformen wie YouTube dazu gezwungen werden, von Benutzern hochgeladene Inhalte zu prüfen. Dies wird in der Regel durch automatisierte Upload-Filter geschehen. Das Problem: Diese Systeme haben sich bisher als extrem fehleranfällig erwiesen und werden in der Praxis überwiegend legitime und harmlose Werke wie Memes und Parodien blockieren. Kleine Anbieter und Startups werden sich außerdem eine Umsetzung nicht leisten können und werden dadurch benachteiligt. Im Ergebnis nutzen Upload-Filter wenig bis nichts, schränken aber die freie Meinungsäußerung stark ein.

Leistungsschutzrecht

Mit dem Leistungsschutzrecht sollen Anbieter wie z.B. Google News dazu gezwungen werden, für die Verlinkung von Nachrichten Geld an die Verlage zu bezahlen. Das Problem: Eine Lizenzpflicht für die Verbreitung von Nachrichten wird keinen Beitrag zur Finanzierung des Journalismus leisten, sondern das Teilen professioneller Nachrichtenmeldungen verhindern und kleine Verleger, die am meisten auf das Teilen ihrer Artikel angewiesen sind, in ihrer Existenz bedrohen.

Weitere Informationen findest du auf der Homepage unserer Europaabgeordneten Julia Reda, die mit allen verfügbaren Kräften gegen diese Pläne kämpft.

Was tun?

Das Europapalament kann das Vorhaben bei der finalen Abstimmung kurz vor der Euopawahl noch kippen. Wir müssen also den Druck aufrecht erhalten!

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